aufregendes erstes Weihnachtsfest
Das erste Weihnachten war aufregend und anstrengend für Carolin. Es gab so viel neues zu erleben, zu essen und wieder viele Menschen, die sie schon lange nicht mehr gesehen hat. Beim aufstellen des Weihnachtsbaumes hat sie zwar verwundert geschaut, aber uns dann beim Schmücken geholfen. Der Weihnachtsgottesdienst war so interessant für Sie, weil so viele Menschen da waren, die sie beobachten konnte. Und Weihnachtsgeschenke waren für sie noch nebensächlich – interessanter als der Inhalt war da eher die Verpackung.
Für uns ist immer wieder erstaunlich, was sie alles versteht und selber machen möchte. Im Sommer hatte sie immer wieder ihre Socken ausgezogen, und jetzt hält sie beim Wickeln die Socken an ihren Fuß, als ob sie die Socken selber anziehen möchte. Und beim Trinken will sie jetzt oft lieber aus einem Glas trinken, als aus ihre Fläschchen – wie ein großes Mädchen. Mit dem Mittagsbrei geht es dann weiter, den sie jetzt öfters lieber selbst auslöffeln möchte. Meistens klappt es – mit unserer Hilfe – gut, so dass der Brei nicht an der Wand klebt. Das Meiste, was sie sonst zu essen bekommt, kann sie in die Hand nehmen und in den Mund stecken. Im Moment sind Banane und Käse hoch im Kurs.
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