Nächte mit vielen Unterbrechungen
Die letzten Nächte waren für mich, und vermutlich auch für Carolin, sehr kräftezehrend. Durch ihre Erkältung war ständig Carolin’s Nase verstopft, so dass Atmen und Schnullern (und ohne schnuller geht es ja oftmals gar nicht) für sie gleichzeitig nicht möglich war. Oft ist sie dann nachts wieder aufgewacht, da sie so schlecht Luft bekommen hat. Ich habe meine Tochter dann (noch) öfter zum Stillen angelegt, weil ich das Gefühl hatte, dass sie anschliessend wieder besser durchatmen konnte. Zum Teil ging das allerdings alle halbe Stunde so, so dass ich jetzt ganz schön groggy bin.
Erschwerdend kommt noch hinzu, dass ich gerade selbst ganz schlecht abschalten und einschlafen kann, da meine Gedanken ständig um unser Haus und die uns noch bevorstehenden Maler-, Renovierungs- und Umzugsarbeiten kreisen. Vorgestern hatten wir mit den bisherigen Eigentümern der künftigen “Casa Kühl” die Schlüsselübergabe. So können wir schon vor dem offiziellen Übergabetermin mit den Arbeiten beginnen. Zunächst müssen die Räume noch genau ausgemessen werden, damit wir den Materialeinsatz planen können. Das wollen wir dann morgen machen… Und unser Zeitkorridor für sämtliche Arbeiten bis zum Umzug am 24. September (Das ist ein Samstag. Hat noch jemand Zeit und Interesse an einem ehrenamtlichen Job als Umzugshelfer?) ist ja auch begrenzt. Hier die Vorder- und Hinteransicht unseres neuen Zuhauses:

Seit drei Tagen hat Carolin nun die nächste Bewegungsstufe erreicht. Sie steht jetzt auf allen vieren, und schiebt ihren kleinen Po immer vor und wieder zurück. Dabei strahlt sie oft über’s ganze Gesicht und freut sich über ihre neue Fähigkeit. Ob sie noch im August krabbeln wird?