Schlaflosigkeit und Milchstau

Seit Donnerstag abend bekommt Carolin ab und zu den Schnuller. Anders läßt sie sich mitunter nicht beruhigen, als über das Nuckeln an der Brust oder eben am Schnuller. Die Quittung dafür, dass Carolin nun deutlich weniger an der Brust getrunken und genuckelt hat, gab’s leider sofort am Freitag abend: beginnender Milchstau mit erhöhter Temperatur. Habe mich irre elend gefühlt, und Andy musste sich ganz allein um Carolin kümmern. Meine Brüste sind immer härter geworden, haben sich schon wie Ziegelsteine angefühlt. Da Carolin letzte Nacht allerdings von 24:00 bis 06:00 Uhr geschlafen hat (was uns unbegreiflich ist), habe ich nachts Milch abgepunpt. Unsere Hebamme rät allerdings, sie nachts nach drei Stunden wieder zu wecken und an die Brust zu legen, um den Milchstau weiter abzubauen. Glücklicherweise hat sich meine Temperatur wieder eingependelt auf Normalniveau.
Heute wollte Carolin tagsüber auch kaum schlafen, sie quält sich wohl mit Bauchschmerzen aufgrund von Blähungen. Muss jetzt noch genauer darauf achten, was ich esse, um sie nicht zusätzlich zu belasten. Hoffe, heute nacht kommt sie etwas zur Ruhe. Eben hat sie gut eineinhalb Stunden, an Papa Andy’s Brust gelehnt, geschlafen.

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